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Filmschule Schritt 2 – die perfekte Vorbereitung

 

Du hast eine Vorlage, arbeite damit!

Am besten du machst für alles übersichtliche Listen, mit denen auch andere Leute sofort arbeiten können.


Jedes Detail Deiner Vorlage löst etwas konkretes aus: Du mußt Drehorte finden, Darsteller, Requisiten, Kostüme, Filmtechnik und nicht zuletzt einen Drehstab.

Dank deinem Storyboard weißt du genau, welche und wie viele Einstellungen du drehen wirst. Ein Kameramann oder eine Kamerafrau mit Erfahrung sind bereits in diesem Stadium eine gute Hilfe.

 

Eine neue Einstellung sollte immer eine wichtige Bildinformation enthalten, die den Film weiterbringt. Aufeinanderfolgende Einstellungen unterscheiden sich in der Regel so stark voneinander, daß der Wechsel zwischen ihnen später als klarer Schnitt zu einem neuen Blickwinkel empfunden wird und nicht als Sprung mit fast gleichem Bildinhalt. Plane das vorher auf dem Papier!

 

Die gebräuchlichsten Einstellungsgrößen sind Totale (z.B. eine Landschaft, ein Haus), Halbtotale (z.B. eine sitzende Gruppe Menschen), Halbnah (z.B. ein oder zwei Menschen vom Kopf bis zur Hüfte), Nah (Kopf und Schultern), Groß (Kopf und Augen) und Detail (z.B. eine Uhr).

 

Finde so früh wie möglich Partner, Freunde, Helfer – freue dich über jeden, der dir hilft. Deine gute Vorlage, dein spannendes aber verständliches Drehbuch oder dein originelles aber leicht zu erfassendes Storyboard helfen dabei ungemein. Bemühe dich um klare Ansagen und Vereinbarungen!

 

Für alles was Geld kostet brauchst du eine Kalkulation, denn deine Mittel werden in der Regel knapp sein. Arbeite sie aus und stelle sie deinen Möglichkeiten gegenüber! Sei realistisch!

Plane Ort und Zeit deiner Dreharbeiten: wie lange wirst du an einer Einstellung arbeiten, wie lange brauchst du zum nächsten Drehort, was ist mit Essen für Deinen Stab, Pausen, Toilette, Transport, Sicherheit?

 

Man nennt das einen Drehplan.

 

 

 

 

 

Vergiß nicht, daß du für den Dreh an bestimmten Orten rechtzeitig eine Erlaubnis brauchst.

 

Deine Darsteller findest du z.B. durch ein Casting. Durch Proben lernst du sie und deinen Stoff besser kennen. Weil du genau weißt, was Du willst, kannst du deinen Schauspielern hier die Möglichkeit geben, ihre Charaktere und ihre Szenen in den verschiedensten Varianten auszuprobieren.

Keine Angst, falls dabei völlig neue Ideen entstehen, es ist nur eine Probe, du hast ja Dein Drehbuch. Sei ein guter Zuhörer, kein Diktator. Du hast ja doch das letzte Wort.

Kurzum, je besser du Deinen Film vorbereitet hast, um so entspannter kannst du ihn drehen, um so lockerer gehst du mit unvorhergesehenen Zwischenfällen, Improvisationen und Änderungen um. 

 

 

 

Du bist gut vorbereitet? Dann steht dem Dreh deines Films nichts mehr im Wege! Weiter geht´s mit:

> Filmschule Schritt 3 - die Ernte, der Dreh

 

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