Kontakt / Impressum
   
   
 
 
> Startseite
> Preisverleihung
> Deine Idee im Kino!
> Der Hintergund
> Über Sukuma / Presse
> Freunde einladen!
> Links
 
 
> News
 

Filmschule Schritt 3 – die Ernte, der Dreh

 

Gute Dreharbeiten machen Spaß. Wenn du jetzt erst anfängst nachzudenken, wirst du eine Menge Stress haben und Dein Team quälen.

 

Aber du bist ja vorbereitet und alle anderen auch, also brauchst du nur noch zusehen, wie das Uhrwerk läuft, einzusammeln und dich freuen, wenn etwas noch besser wird als in Euren Proben. Dein Traum wird wahr!

 

Doch manchmal erwachst du auch mittendrin in einem Alptraum, irgend jemand hat an der Uhr gedreht, nichts will klappen, die Sonne sinkt... und nun mußt du allein sehr schnell entscheiden, ob etwas schon gut genug war, um weiterzumachen. Überlege schon vorher, was unverzichtbar für deine Geschichte ist, was austauschbar ist und was nur eine eitle Spielerei wäre. Behalte die Uhr im Auge, ein ungeplanter Drehtag kann teuer werden!

 

Dein Ziel ist dann nur noch, daß im Schneideraum nichts fehlt! Am besten jemand zählt nach, schreibt mit, vergleicht und hält dich auf dem Laufenden – das nennt man dann Skript – ein unschätzbar wichtiger Filmberuf!

 

 

 

 


Jeder andere am Set ist nun mindestens so wichtig wie Du. Zeige es Deinen Mitarbeitern und Du wirst gute Arbeit bekommen: ein sauber „geangelter“ Ton spart Gefummel und Nachbearbeitung in der Endfertigung. Achte darauf, wichtige Einzelgeräusche und längere Passagen mit Hintergrundgeräuschen („Atmosphären“) extra aufzunehmen.

 

Die gekonnte Aufnahme der Bilder entscheidet sehr über die Qualität Eures Films. Aber das reicht nicht aus, um eine gute Kamera zu machen. Eine gute Kamerafrau oder -mann hat wie Du eine Vision, sieht einen besonderen, unvergeßlichen Film vor sich, mit genau den Bildern, die Eure Geschichte am besten erzählen. Das ist ebenso wie bei Dir eine Frage der Vorarbeit. Habt Ihr Euch vorher gemeinsam Bilder angesehen, Filme, Eure Visionen ausgetauscht? Am besten Ihr habt schon zusammen geprobt und ggf. die Kamera getestet, bevor des losgeht.


Eine gute Ausstattung, Requisite, Kostüm etc. ist gut vorbereitet, auch auf Unvorhergesehenes und erschafft die Welt in der Deine Geschichte passiert so gut wie Du sie mit allen in der Vorbereitung besprochen hast.

 

Willst Du es ganz richtig machen, dann achtet jemand mit einem guten Gedächtnis auf die Anschlüsse („wie lang war die Zigarette? – war die Hand am Ohr? – war der Knopf offen...“), so etwas kann nicht jemand nebenbei erledigen. Dieser Job heißt Continuity. Am besten viele Fotos machen! Fotos von jeder wichtigen Szene in guter Qualität brauchst du auch später für Plakate, Aushangfotos oder für die WebSite. Das macht der Set-Fotograf.

 



 

 

Mit dem Catering, der Verpflegung am Drehort steht und fällt die gute Laune, das weiß jeder Profi, aber auch, daß am Set keine Pappbecher herumfliegen dürfen. Eine gute Aufnahmeleitung leitet unauffällig den Drehablauf, organisiert alles, vom termingerechten Erscheinen eines Darstellers über die Ruhe und Sicherheit am Set bis zur Vorbereitung des nächsten Drehortes oder -tages.

 

Sämtliche Organisation, die mit inhaltlichen Aspekten zu tun hat, wie die Auswahl und Plazierung von Kleindarstellern oder einfach jedes der tausend kleinen Probleme, wegen denen man sonst Dich nervt, ist die Aufgabe des Regieassistenten. Er oder sie leitet im besten Fall den Dreh, ist Dein General, ist ganz bestimmt nicht zum Kaffeeholen da, sondern um Dir den Rücken freizuhalten. Sollte ein guter Kaffee zur rechten Zeit dazu gehören – okay!
Er  oder sie weiß genau über den Film und alle Abläufe Bescheid und ist für alle die zentrale AnsprechpartnerIn in allen Fragen – nicht der Regisseur.


Die Regie macht in dieser Phase scheinbar gar nichts, schreit auf keinen Fall herum sondern ist wie ein Hirte, ein Dirigent, ein Kapitän, der dem Steuermann erst dann eine Anweisung geben muß, wenn ein neuer Kurs anliegt. Immer vorausgesetzt, Du weißt, wo Du hinwillst und hast es vorher kommuniziert! Renne nicht jeder Idee, jedem Bedenken hinterher, laß die Leute arbeiten, sie sind erwachsen. Dann bist Du nur noch gefragt, wenn es Besonderheiten gibt. Der Rest Deiner Zeit und Aufmerksamkeit gilt voll und ganz Deinen Darstellern, dem jeweiligen Bild und der Umsetzung Deiner Vision, so wie sie Dir vorschwebt. Du allein hast den Überblick, wenn es um die jeweilige Stimmung, den richtigen Tonfall, das gewisse Etwas geht – Du führst die Regie.

 

Willst Du ein Orchester dirigieren – mußt Du die Leute spielen lassen – Du bist dafür zuständig, daß alle das gleiche Stück spielen - und daß es den Zuschauer bewegt.

 

 

Der Dreh ist erfolgreich beendet? Dann wartet noch das Finale auf uns:

> Filmschule Schritt 4 - die Endfertigung, die Stunde der Wahrheit

 

...zurück zur Übersicht !?

 

 

 

 
deutschenglishespanolfrancaispolskichyskyitaliano