Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik

FÜR EINE DEMOKRATISCHE UND GLOBAL GERECHTE ROHSTOFFPOLITIK

Als vergleichsweise rohstoffarmes Land ist Deutschland abhängig vom Import metallischer, mineralischer und fossiler Rohstoffe. Der Abbau dieser Rohstoffe findet häufig auf Kosten der Umwelt und unter Verletzung von Menschenrechten statt - meist in den Ländern des Globalen Südens. Die Ölförderung und der Bergbau in Ecuador stehen beispielhaft dafür.
Die bundesdeutsche Politik berücksichtigt die Auswirkungen des Rohstoffabbaus nicht ausreichend bei ihrer Unterstützung der Industrie für eine erhöhte Versorgungssicherheit.
Aufgrund der globalen Herausforderungen braucht es eine andere, eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik. Diese muss folgende Ziele beinhalten:

Rohstoffverbrauch senken
Menschenrechte effektiv schützen
Zivilgesellschaft schützen und stärken

Die im AK Rohstoffe zusammengeschlossenen NGOs haben ihre Forderungen in dem Positionspapier: Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik erläutert und präzisiert. Zu den unterzeichenden Initiativen gehört u.a. auch YASunidos Deutschland.

 

* Headerfoto von michaelarcand (via Flickr unter CC-Licence)

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