Streetfoodmarkt-Nachhaltigkeitsgeschichten

 

Sprout Food GmbH

„Wir animieren unsere Gäste, mit eigenen Essensboxen ihre Speisen to Go abzuholen, denn auch wenn bei uns sämtliche Verpackungen nachhaltig produziert sind, gilt: die beste Verpackung ist immer die, die man grundlegend einspart!“

Von 2003 bis 2013 stieg die Pro-Kopf-Menge an Verpackungsmüll von 187,5 kg auf 212,5 kg je Einwohner.¹ Hochgerechnet kamen im Jahr 2013 also insgesamt 17,1 Millionen Tonnen Verpackungsabfall zusammen.² Insgesamt liegt die Abfallmenge mit 617 kg pro Einwohner in Deutschland über dem EU-Durchschnitt (481 kg je Einwohner).³

¹ Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
² Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH/Umweltbundesamt
³ Statistisches Bundesamt

mehr

 

Kitchen Riot

„Wir vermeiden Frischhalte - und Aluminiumfolie. Stattdessen benutzen wir Edelstahlbehälter mit Deckeln, Papierteller und Holzbesteck.“

Pro Person werden jährlich 38 kg Aluminium verbraucht.¹ Für die Herstellung von 38 kg Aluminium werden etwa 500 kWh Energie benötigt und über 320 kg CO² freigesetzt.² Das ist mehr als der einmonatige Energieverbrauch eines Fünfpersonenhaushaltes.³ Die Aufbereitung recycelten Aluminiums benötigt lediglich 5% der Energie.²

¹ BUND
² Gesamtverband der Aluminium Industrie e.V.
³ die-Stromsparinitiative.de

mehr

 

Onigri

„Wir verwenden japanischen Qualitätsreis, der in Italien angebaut wird.“

Die dadurch gesparten 8000 Kilometer in Bezug auf Transportwege bringen CO²-Einsparungen von 200 bis 8.800 g pro Kilo Reis.¹

¹ nachhaltig-sein.info

mehr

 

Ingast GmbH

streetfoodmarkt_händlergeschichten_ingast-lingner

„Wir nehmen ausschließlich Strohhalme aus Stroh oder Papier statt Plastik.“

Ein weltweit agierendes Fastfoodunternehmen verbraucht jährlich über 22 Milliarden Trinkhalme aus Plastik.¹ Das sind über 7.000 Tonnen Plastikmüll, die sich leicht vermeiden ließen.

¹ isfoundation

mehr

 

Kombinat Delikat

„Wir verarbeiten Tiere stets in Gänze und leisten dadurch einen kleinen Beitrag zur Vermeidung der Verschwendung von Schlachterzeugnissen in Deutschland.“

Von knapp 62,5 Mio. Tonnen verkauftem Schweinefleisch landen 4,1 Mio. Tonnen im privaten Abfalleimer.¹

¹ Heinrich-Böll-Stiftung

mehr

 

Restaurant Hierschönessen

“Oftmals liegt der Fokus auf der Käseproduktion – nicht so beim Ziegenhof Lauterbach, dem wir einen Großteil seiner Zickleinproduktion abkaufen und so eine sichere Ertragslage ermöglichen. Auch Ziegenmännlein können hier aufwachsen und wir verarbeiten und verkochen die Tiere in Gänze.“

Die private Nachfrage nach Ziegenkäse steigt in Deutschland an (2008: 8.790 Tonnen; 2010: 10.697 Tonnen)¹, wohingegen der Verzehr von Ziegenfleisch eher unüblich ist und sinkt (pro Kopf Verzehr Schaf- und Ziegenfleisch 2010: 1,0 kg; 2014: 0,9 kg; 2016: 0,6 kg).²

¹ Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI)
² Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie e.V.

mehr

 

Stullenbüro

streetfoodmarkt_händlergeschichten_stullenbüro

“Wir belohnen unsere Kunden, wenn sie Mehrweg statt Einweg Coffee to go–Becher benutzen.“

Für die Herstellung der jährlich in Deutschland verbrauchten Einweg Coffee to go–Becher samt Deckel entstehen CO2-Emissionen von rund 109.000 Tonnen.¹ Davon landen stündlich etwa 320.000 im Müll.²

¹ Deutsche Umwelthilfe e.V. duh.de
² spiegel.de

mehr

 

Café v-cake

streetfoodmarkt_händlergeschichten_cafe-v-cake

“Wir nutzen Naturstrom und reduzieren damit unseren CO2-Ausstoß um 4,38 Tonnen pro Jahr.“

Ein durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt mit einem Verbrauch von 2.900 kWh könnte mit Naturstrom rund 820 kg CO2 pro Jahr vermeiden. Konventioneller Strom wird zum größten Teil aus fossilen Brennstoffen gewonnen – über 600 g emittiert der herkömmliche deutsche Strommix je kWh.¹
Zum Vergleich: Eine durchschnittliche Buche (23 m hoch, 30 cm Stammdurchmesser) kann jedes Jahr 12,5 kg CO2 aufnehmen und bindet nach circa 80 Jahren mit ihrer Trockenmasse von 600 kg eine Tonne CO2.²

¹ Klima-sucht-Schutz.de
² sueddeutsches-klimabuero.de (Karlsruher Institut für Technologie)

mehr

 

Dresdner Kaffee und Kakao Rösterei

“Wir vermeiden Kaffeekapselmüll, indem wir kompostierbare Kaffeekapseln verwenden.“

Die gewöhnlichen Kaffeekapseln haben einen hohen Energiebedarf bei der Herstellung, sowie einen geringen Recyclinggrad. So produzieren die Deutschen bspw. durch das Wegwerfen von ca. 2 Mrd. Kaffeekapseln etwa 4 Tsd. Tonnen Aluminium- und Plastikmüll jährlich.

Quelle: welt.de

mehr

 

vollerWert

streetfoodmarkt_händlergeschichten_vollerWert

„Wir verwenden saisonale Gemüse- und Obstsorten, um den vollen Wert aus ihnen zu schöpfen.“

Saisonal geerntetes Gemüse und Obst weist den höchsten Gehalt an einzelnen Vitaminen und bestimmten sekundären Pflanzenstoffen auf. So verfügen Freilandtomaten über einen Vitamin C-Gehalt, der ein Drittel höher ist als bei Gewächshaus-Tomaten.

Quelle: Dienstleistungszentren Ländlicher Raum, dlr.rlp.de

mehr

 

Teedo, der Landladen

„Wir legen Wert auf das Nutzen alter Obstsorten, denn Vielfalt gewährt ökologische Widerstandsfähigkeit.“

Diese Sorten sind weniger anfällig für Schädlinge und können sich besser an veränderte Umweltbedingungen, wie z.B. den Klimawandel und seine Folgen anpassen. Durch den Schutz ökologischer Vielfalt wird so nicht zuletzt auch unser eigenes Überleben gesichert.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

mehr

 

Leckerey

streetfoodmarkt_händlergeschichten_leckerey

„Wir verwenden essbares Geschirr und vermeiden damit unnötigen Plastikmüll.“

11,7 Millionen Tonnen Plastik verbraucht Deutschland jährlich und ist damit das Plastikmüllland Nummer 1 in Europa. Die Tendenz ist steigend.

Quelle: bund.net

mehr

 

Nordic Balance GbR

streetfoodmarkt_händlergeschichten_Nordic_Balance

„Unsere Speisen sind komplett frei von tierischen Erzeugnissen.“

Die Herstellung von Fleisch, Eiern und Milchprodukten ist für mindestens 32,6 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr verantwortlich. Das ist über die Hälfte aller weltweiten Ausstöße von Treibhausgasen.

Quelle: World Watch

mehr

 

Onkel Franz GbR

streetfoodmarkt_händlergeschichten_OnkelFranz

„Wir schaffen ein Netzwerk von Direktvermarktern in Sachsen.“

Durch eine Alternative zu Discountern wird die Kunden-Erzeuger-Beziehung wiederbelebt. Das erzeugt Transparenz, Vertrauen und ermöglicht direktes Feedback. So werden Frische und Qualität der Produkte, sowie die kurzen Transportwege sicher gestellt.

mehr

 

Slow Food Deutschland e.V., Convivium Dresden

„Gaststätten, die das Gütesiegel von Slow Food erhalten haben, müssen mindestens 50% aller Frischezutaten aus der unmittelbaren Region beziehen. “

Durch den Konsum regionaler Produkte bleiben die Umsätze vor Ort und tragen somit zur lokalen und regionalen Wertschöpfung bei. Zudem ist ein transparentes Wirtschaften einfacher realisierbar und überprüfbar. Die kürzeren Produktions- und Handelsketten verbrauchen weniger Ressourcen und erzeugen weniger CO²-Emissionen als ein überregionaler Handel.¹

¹ vgl. Stierand, Philipp (2008): Stadt und Lebensmittel, S. 133f.

mehr

 

Eric Huget

„Wir verzichten komplett auf industriell vorgefertigte Lebensmittel und greifen soweit es geht auf eigens angebaute Zutaten zurück, die wir selbst weiter verarbeiten. “

Je mehr ein Lebensmittel verarbeitet ist, umso energieintensiver war seine Herstellung. Durch den Kauf frischer, gering verarbeiteter Lebensmittel und den Verzicht von Fertigprodukten kann zu einem ressourcenschonenden Handel beigetragen werden.

Quelle: Karl-Michael Brunner „Ernährungsalltag im Wandel. Chancen für Nachhaltigkeit“ 2007

 

Julischka Làngos

Logo Julischka_Làngos

„Wir sind überwiegend auf Dresdner Märkten zu finden und stellen nicht bei Märkten aus, die mehr als 80 km entfernt sind.“

Für den Transport unseres Langosstands werden durchschnittlich 300 g CO2/km ausgestoßen. Das sind etwas mehr, als für die Herstellung eines Langos frei gesetzt werden. Wenn wir 40 km entfernt ausstellen, haben wir bereits das CO2-Äquivalent von knapp 100 Langos emittiert.

Quellen:
http://www.bmub.bund.de/themen/wirtschaft-produkte-ressourcen/produkte-und-umwelt/produktbereiche/lebensmittel
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/4364.pdf
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/461/publikationen/3773.pdf

mehr

 

Les Délices d'Anaïs

Logo Les_Délices_dAnaïs

„Wir bieten französische Spezialitäten und Cheesecake & Pie. Unsere feinen Spezialitäten produzieren wir nach Originalrezepten direkt hier in Dresden, somit müsst ihr die Leckereien nicht importieren. Wir legen zudem Wert auf regional hergestellte Zutaten, so weit es geht.“

Jeder Macaron würde von Paris nach Dresden eine Strecke von über 1.000 km zurücklegen. Geht man davon aus, dass jeder LKW 35 Liter Diesel auf 100 km verbraucht, sind das 350 Liter Diesel von Paris bis Dresden. Bei einem CO2 Äquivalent von 3.24 kg CO2 je Liter Diesel (well-to-wheel) entspricht das einem CO2 Ausstoß von 1.1 Tonnen pro einfacher Strecke nur für den Transport.

Frankreich ist einer der wichtigsten Handelspartner für Deutschland und einer der häufigsten Handelsprodukte sind Lebensmittel. Deutschland hat im Jahr 2015 für 329 Millionen Euro Nahrungsmittel aus Frankreich importiert.

Quellen:
www.francoallemand.com
www.eurotransport.de
www.verkehrsrundschau.de / DIN EN 16258

mehr

 

Hellers Kuchenglocke

Logo Hellers Kuchenglocke

„...“

 

...

 

mehr

 

VG Verbrauchergemeinschaft für umweltgerecht erzeugte Produkte eG

Brot-Gemüse Spieße

„...“

 

Unsere Lebensmittel (Gemüse, Obst, Brot) die nicht mehr den Weg in die Regale finden weil sie nicht mehr ganz so frisch sind bieten wir zum Halbpreis an oder Verschenken sie. Denn in Deutschland werden jedes Jahr bis zu 4,5 Mio t Lebensmittel im Einzelhandel weggeworfen.

Quelle:
http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/WvL/Studie_Lebensmittelabfaelle_Faktenblatt.pdf?__blob=publicationFile

mehr

 

zurück